5 comments on “Marianisches Schibboleth?

  1. Ich habe generell „Probleme“ damit, wenn der Rosenkranz durch zusätzliche Gebete „aufgeblasen“ wird. Ich bete ihm am liebsten auch ohne die in Deutschland üblichen Einschübe ins Ave-Maria – also so, wie er auch in vielen anderen Ländern gebetet wird. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß wir in Deutschland beim Beten zum Plappern neigen und meinen „viel hilf viel“.
    Meistens bete ich ihn auf Latein. Nicht weil es schneller geht 😉 , sondern weil mir der Rhythmus da irgendwie mehr liegt und es mir persönlich meditativer vorkommt.

    • Das ist genau das, worauf ich hinaus will: Jeder soll den Rosenkranz doch bitte beten können, wie er will.

      Natürlich gibt es für verschiedene Formen auch immer gute Gründe. Aber die sind nun einmal persönlich. Wenn jemand sagt „ich hatte das Glück, daß ich da und da den Rosenkranz in der und der Form kennengelernt habe, denn mit der und der Form kann ich nichts anfangen“ und womöglich noch anfügt, warum das so ist, finde ich das spannend. Nur wenn daraus eine enges „und alle müssen das so sehen wie ich“ wird, dann stört mich, daß jemand Vorschriften machen will, wie der Rosenkranz „richtig“ ist und wie nicht. Wir reden hier ja immerhin von einem privaten Gebet.

      • Der Rosenkranz ist nicht zwingend ein „privates Gebet“.
        Es gibt vielerorts Rosenkranzandachten, besonders im Mai und Oktober, und teilweise wird auch der Rosenkranz das ganze Jahr über vor Messbeginn gebetet, so daß mich sich dem nur durch Zuspätkommen entziehen könnte.

        • Sorry, Mißverständnis. Gemeint war „privates Gebet“ im Gegensatz zu „Gebet der Kirche“, nicht zu „öffentliches Gebet“. Sollte heißen: Es gibt keine liturgischen Vorschriften dazu und somit besteht die Freiheit, auch eine Rosenkranzandacht so zu gestalten, wie man lustig ist. Und das ist auch gut so – sonst käme nachher noch jemand auf die Idee, mir meine lauretanische Litanei zu verbieten… 😉

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